Veröffentlicht am 21.11.2010 von Joe

Studenten mit dem Telekom Tarif Complete 120 Friends kennen das Problem: 40 SMS ist ziemlich wenig. Und danach wird das Schreiben von Mitteilungen ziemlich teuer. Gott sei Dank gibt es die kostenlose PingChat! App. Sie stellt eine vollwertige Alternative dar und bietet zudem noch jede Menge weiterer Features. Das Beste an PingChat! ist jedoch, dass es für nahezu alle Systeme erhältlich ist.

PingChat ist ein Instant Messenger, vergleichbar mit ICQ oder Windows Live Messenger. Im Gegensatz zu letzteren, funktioniert die App jedoch nur auf Smartphones. Das schöne daran ist, dass ich auch mit Freunden chatten kann, die kein iPhone, sondern Android Handys oder Blackberrys haben.

Die Vorteile gegenüber einer SMS liegen klar auf der Hand: Zum ersten ist PingChat für alle Systeme kostenlos und wird über ein kleines Werbebanner am unteren Bildschirmrand finanziert. Zweitens bietet die App eine tolle Multimedia-Unterstützung. Man kann Bilder, Videos, Karten, Voice Nachrichten und sogar Kontakte von Smartphone zu Smartphone senden. Zu guter letzt hebt sich PingChat auch noch durch die Unterstützung von Gruppen-Chats von einer SMS ab.

Das Ganze findet auf Basis eines schlichten, aber ansprechenden Designs statt. Die Nutzeroberfläche ist sehr leicht zu bedienen.

Nur was bringt einem diese tolle App, wenn man keine Freunde hat, mit denen man chatten kann?! Daher sagt diesen Tipp euren Bekannten und Verwandten weiter. So werdet ihr bald genug Kontakte haben, um in einer langweiligen Vorlesung zur theoretischen Informatik, eine sinnvolle Tätigkeit zu haben.

Fazit: Die PingChat! App ist auf meinem iPhone neben dem iPod wohl die am häufigsten benutzte App. Sie bietet (abgesehen von sehr geringem Internettraffic) die Möglichkeit, kostenlos und mobil mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben.

5/5



Veröffentlicht am 04.10.2010 von Joe

Angry Birds ist wohl der Klassiker unter den Spielen für iPhone. In der Tat ist das Spiel eines der meistgekauften Apps überhaupt. Auch wenn der Spielaufbau, bei dem es um das Abschießen von Schweinen durch Vögel geht, sehr simpel ist, kann das Spiel süchtig machen.

Das Prinzip, das Angry Bird zu Grunde liegt ist einfach: Die Schweine müssen besiegt werden. Dazu haben sich fünf verschiedene „wütende“ Vogelarten versammelt, die wohl überlegt eingesetzt werden müssen. Manche Vögel legen „Eierbomben“ und andere explodieren von selbst oder können sich gar dreiteilen. In jedem Level stehen unterschiedliche Vögel zur Verfügung, auch deren Reihenfolge ist vorgegeben.

Aber das alles ist schwerer als es zuerst scheint. Man wird gefordert taktisch vorzugehen, die Fähigkeiten der verschiedenen Vögel optimal auszunutzen und muss auch ein gewisses Stück Geschicklichkeit aufweisen. Darin liegt wohl auch eines der Erfolgsgeheimnisse des Spiels.

Ebenso wirkt sich die intuitive Bedienung von Angry Birds sehr positiv aus. Jeder kann die App bedienen, keine großen Extras und jeder versteht das Spielprinzip. Nicht einmal Bestenlisten oder andere Spielmodi sind verfügbar, aber man kommt auch ohne diese aus.

Nur schade, dass es manchmal wirklich frustrierend sein kann, wenn man ein Level selbst nach 10 Minuten noch nicht geschafft hat. Durch die fehlende Bestenliste kann man die eigene Leistung auch nicht an anderen messen, was ein tolles Feature vieler anderer Apps ist.

Kosten: Dennoch ist die Angry Birds App sein Geld wert. Es gibt für nahezu alle Smartphones kostenlose Probierversionen mit 12 Levels und die Vollversion zu einem Preis von 79 Cent. Manchmal kann der Kaufpreis aber auch bei 3,99 Euro liegen (zum Beispiel beim iPad).

Fazit: Angry Birds ist in jedem Falle ein netter Zeitvertreib. Bei kurzen Zugfahrten oder beim Warten auf den Zug (was in Deutschland ja öfter länger dauern kann :D ) macht es sich sehr gut. Für gerade mal 79 Cent bekommt man über 160 Level Spielspaß und kann auch längere Wartezeiten am Bahnsteg überbrücken.

4,5/5



Veröffentlicht am 02.09.2010 von Joe

Shazam Encore und Soundhound ∞ versprechen Musiktitel zu erkennen. Dazu muss nur eine Musikquelle in der Nähe sein. Doch sind die Apps wirklich alltagstauglich? Wir haben die beiden Programme genauer unter die Lupe genommen.

Jeder kennt das: Man hört einen Song, egal ob beim Shoppen, im Auto oder auf einer Party, doch leider weiß man nicht, wie das Lied heißt! Früher musste man sich darüber ärgern und mit einem unbekannten Ohrwurm nach Hause gehen. Heute jedoch gibt es Apps , die Abhilfe Versprechen: Shazam Encore und Soundhound ∞.

Beide Programme sollen Lieder innerhalb einer kurzen Zeitspanne richtig “taggen”, wie das Erkennen der Songs genannt wird. Dabei wird nicht nur Titel und Interpret angezeigt, sondern auch das dazugehörige Album, Genre und das Label, bei dem der Song erschienen ist. Gefällt einem ein Song, kann man dies auch gleich an seine Freunde in Facebook oder auf Twitter mitteilen.

Musiktitelerkennung: Doch funktioniert das wirklich wie versprochen? Wir haben den Härtetest in einer Diskothek gemacht. Trotz Störgeräusch erkannten sowohl Shazam Encore als auch Soundhound etwa 75% der “getaggten” Lieder. Dabei zeigte sich, dass beide Programme auf unterschiedliche Datenbanken zugreifen und daher ein App Lieder erkennt, die die andere App nicht erkennt. Insgesamt schien es, als ob SoundHound einen Tick besser ist als Shazam Encore. Im Bierzelt-Test versagten jedoch beide Apps. Ebenso wie bei einem Live-Auftritt des Star-DJs Fedde Le Grand, was aber wohl für das Können des DJs spricht. Bei SoundHound soll es sogar genügen, Lieder zu summen oder zu singen um den Track zu erkennen. Leider funktionierte das im Test bei mir nicht, was jedoch nur eines zu bedeuten hat: Ich bin gesanglich völlig talentlos…

Erkennungsdauer: Bei der Zeit, die beide Programme benötigen, um Lieder zu “taggen” liegt SoundHound vorne. Shazam Encore zeichnet immer gleichlange Abschnitte von etwa 20 Sekunden auf, während SoundHound bereits von Beginn an die Daten auswertet. Daher gelingt es bei aktuellen Lieder oft schneller, die passenden Ergebnisse anzuzeigen.

Zusatzfunktionen: Praktisch ist auch, dass man direkt auf iTunes und Youtube zugreifen kann. So kann man sehr schnell den Song erwerben, den Videoclip ansehen oder ähnliche Lieder finden. Das weitersagen an die Freunde funktioniert problemlos via E-Mail, Facebook oder Twitter. Auch das Suchen von Musiktiteln ist möglich. SoundHound macht sogar Vorschläge für ähnliche Interpreten, wodurch man schnell neue Schmuckstücke für die eigene Musikbibliothek finden kann.

Kosten: Bei den kostenlosen iPhone-Versionen ist die Musikerkennung meist auf nur 5 Lieder pro Monat beschränkt. Die kostenpflichtigen Varianten sind für 3,99€ erhältlich. Für andere Systeme wie Android, Windows Mobile oder Blackberry gibt es zeitlich befristete Versionen, mit denen man den vollen Funktionsumfang testen kann. Danach muss man sich jedoch ebenfalls mit 5 Liedern pro Monat begnügen oder die Vollversion kaufen.

Fazit: Beide Apps funktionieren bei gängiger Mainstream-Musik, aber auch bei unbekannteren Titeln von House bis Hip Hop relativ gut. Betrachtet man alle Details, so hat SoundHound ∞ die Nase vorne. Für Musikbegeisterte allemal eine gute Möglichkeit die eigene Musiksammlung aufzufrischen. Da aber nicht alle Musiktitel erkannt werden und manchmal sogar falsche Titel angezeigt werden, gibt es nur 4 von 5 Sterne.

4 von 5 Sterne